top of page

Weiblichkeit leben in einer Welt, die ständig Leistung fordert

  • Autorenbild: Tatjana Metzger
    Tatjana Metzger
  • 9. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit
entspannte frau die ihre hände auf ihrer brust liegen hat und atmet


Viele Frauen sind heute stark.

Sie organisieren, planen, funktionieren, übernehmen Verantwortung – im Job, in Beziehungen, in der Familie oder im eigenen Business.


Und trotzdem spüren viele von uns innerlich eine Leere.

Nicht, weil wir undankbar sind.

Sondern weil wir gelernt haben, fast ausschließlich im Machen-Modus zu leben.


Vielleicht kennst du das ja:

  • Du bist immer „on“

  • Entspannung fühlt sich fast unangenehm an

  • Nichtstun löst Schuldgefühle aus

  • Du hast das Gefühl, immer stark sein zu müssen

  • Deine feminine, weiche Seite hat kaum Platz


Ich kenne dieses Gefühl sehr gut und genau deshalb beschäftigt mich das Thema Weiblichkeit.



Wenn Weiblichkeit keinen Raum mehr hat


Unsere Gesellschaft belohnt Leistung, Kontrolle und Durchhaltevermögen.

Alles Qualitäten die wichtig sind, aber sie entsprechen vor allem der maskulinen Energie.


Das Problem entsteht, wenn wir nur noch so leben.

Denn Weiblichkeit bedeutet nicht Schwäche.


Sie bedeutet:

🌸 Fühlen statt nur funktionieren

🌸 Empfangen statt immer geben

🌸 Intuition statt Daueranalyse

🌸 Verbindung zum Körper statt nur zum Kopf


Viele Frauen haben diesen Zugang verloren – nicht freiwillig, sondern aus Anpassung.

Weil es nötig war.

Weil es erwartet wurde.

Weil es Sicherheit gegeben hat.


Doch irgendwann beginnt etwas in uns zu fehlen.



frau hält blume in der hand


Ein Ansatz, der mich angesprochen hat


Im Zuge meiner Recherche bin ich auf den Weiblichkeitskurs MyMiaPage gestoßen. Ein Kurs, der nicht versucht, Frauen in eine Rolle zu pressen, sondern sie wieder mit ihrer eigenen Essenz verbindet.


Was mich daran besonders angesprochen hat:

  • Weiblichkeit wird nicht kopiert oder „nachgespielt“

  • Jede Frau darf ihre eigene Form davon entdecken

  • Kein Druck, kein Leistungsdenken, kein Vergleich

  • Ein sanfter, aber klarer Weg zurück zu sich selbst




Das zentrale Problem


Viele Frauen glauben, sie müssten erst „ruhiger“, „weiblicher“ oder „mehr bei sich“ sein, bevor sie etwas verändern können.


In Wahrheit ist es oft genau andersherum.


Wir verlernen Weiblichkeit durch:

  • ständige Reizüberflutung

  • fehlende Pausen

  • Leben gegen den eigenen Rhythmus

  • fehlende Körperwahrnehmung

  • emotionale Selbstkontrolle statt Ausdruck


Und genau hier möchte ich dir einen konkreten, kleinen Ansatz mitgeben, den du sofort umsetzen kannst. Diese Übung dauert 5–10 Minuten und wirkt nicht über den Kopf, sondern über den Körper.


🌿 Mini-Ritual: Raus aus dem Kopf, rein ins Fühlen

  1. Setz dich bequem hin oder leg dich kurz hin

  2. Lege eine Hand auf deinen Bauch, eine auf dein Herz

  3. Atme 5–10 Mal bewusst tief ein und aus

  4. Stell dir nicht die Frage „Was muss ich tun?“

    sondern:

    „Was brauche ich gerade?“


Wichtig!

  • Keine Bewertung

  • Keine Lösung erzwingen

  • Einfach wahrnehmen


Weiblichkeit beginnt nicht mit Veränderung, sondern mit Zulassen.

Viele Frauen merken schon hier, wie ungewohnt es ist, sich selbst zuzuhören. Und genau deshalb kann begleitete Arbeit so wertvoll sein.



frau schaut in spiegel


Warum wir Frauen wieder in unsere Weiblichkeit finden müssen


Nicht, um jemand anderem zu gefallen.

Nicht, um einer Rolle zu entsprechen.

Nicht, um „mehr Frau“ zu sein.

Sondern um wieder ganz zu werden.


Eine Frau in ihrer Weiblichkeit:

  • ist präsent

  • hört auf ihren Körper

  • vertraut ihrer Intuition

  • erlaubt sich Pausen

  • ist weich und klar zugleich


Weiblichkeit ist keine Schwäche. Sie ist eine Kraft, die nährt und verbindet.

In einer Welt, die immer schneller wird, brauchen wir Frauen genau das


Und vielleicht ist der erste Schritt genau dieser:


Dir selbst wieder zuzuhören!




Kommentare


bottom of page