Selbstbewusst auftreten, ohne laut zu sein
- Tatjana Metzger

- vor 6 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Warum introvertierte Frauen keine andere Persönlichkeit brauchen, sondern eine andere Art zu sprechen

Introvertiert zu sein bedeutet nicht, unsicher zu sein.
Und trotzdem fühlen sich viele introvertierte Frauen genau so. Vor allem in Situationen, in denen es darauf ankommt, klar aufzutreten.
In Meetings.
In Kundengesprächen.
In Diskussionen.
Oder im eigenen Business.
Während andere scheinbar mühelos reden, argumentieren, überzeugen, sitzt du da und weißt:
Ich hätte so viel zu sagen.
Aber es kommt nicht raus.
Oder nicht richtig.
Das Problem ist nicht dein Wissen. Und es ist auch nicht deine Persönlichkeit.
Introversion ist keine Schwäche, sie wird nur oft falsch gelesen
Introvertierte Frauen denken nach, bevor sie sprechen.
Sie wählen ihre Worte bewusst.
Sie hören zu.
In einer Welt, die Lautstärke oft mit Kompetenz verwechselt, wird genau das schnell übersehen.
„Wenn du nichts sagst, hast du wohl nichts beizutragen.“
Diese unausgesprochene Annahme sitzt tief, und viele Frauen übernehmen sie irgendwann selbst. Sie beginnen, an sich zu zweifeln. Nicht, weil sie unsicher sind, sondern weil sie nicht so kommunizieren wie andere.

Selbstbewusstsein zeigt sich nicht in Lautstärke sondern in Klarheit
Souveränes Auftreten hat wenig mit extrovertiertem Reden zu tun.
Es zeigt sich in kleinen, aber entscheidenden Dingen:
klare Aussagen statt vager Formulierungen
ruhiger Ton statt Rechtfertigung
Pausen statt Erklärungen ohne Ende
Viele introvertierte Frauen verlieren ihre Wirkung nicht, weil sie zu leise sind, sondern weil sie ihre Worte abschwächen, bevor sie sie aussprechen.
Zum Beispiel so:
„Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube …“
„Das ist jetzt nur meine Meinung …“
Diese Sätze wirken harmlos aber in Wahrheit nehmen sie deiner Aussage die Kraft.
Eine kleine Veränderung mit großer Wirkung
Stell dir vor, du würdest innerlich nichts ändern – nur die Art, wie du sprichst.
Nicht mehr.
Nicht lauter.
Nicht anders.
Nur klarer.
Drei konkrete Impulse, die du sofort umsetzen kannst:
Sprich einen Gedanken zu Ende, ohne ihn zu relativieren
Ersetze „vielleicht“ durch eine klare Aussage
Lass nach einer Aussage bewusst eine kurze Pause
Diese Ruhe wirkt nicht unsicher sondern präsent.
Introvertierte Präsenz ist leise, aber spürbar.

Unterstützung statt Selbstoptimierung
Gerade introvertierte Frauen profitieren davon, nicht alles allein „herauszufinden“, sondern konkrete sprachliche Werkzeuge an die Hand zu bekommen.
Ein Workshop, der genau hier ansetzt, ist MyMiaPage – „Anstatt zu sagen“.
Er richtet sich an Frauen, die lernen möchten, in unterschiedlichen Situationen den richtigen Ton zu treffen – im Beruf, im Business und im Alltag.
Der Fokus liegt auf:
klarer Wortwahl
praktischen Beispielen
umsetzbaren Übungen
Ohne Druck, ohne Rollen, ohne Lautsein. Und durch den lebenslangen Zugriff kannst du in deinem Tempo damit arbeiten – ein großer Vorteil, gerade wenn du introvertiert bist.
Warum Kommunikation für introvertierte Frauen besonders wichtig ist
Wenn du nicht ständig sprichst, zählt jedes Wort doppelt. Und genau deshalb lohnt es sich, bewusst an der eigenen Kommunikation zu arbeiten. Nicht, um jemand anderes zu werden. Sondern um das, was du denkst, klar nach außen zu bringen.
Viele Frauen merken erst dann, wie viel Sicherheit ihnen das gibt:
wenn sie nicht mehr überlegen müssen, wie sie etwas sagen
wenn sie wissen, welche Worte sie in schwierigen Situationen wählen können
wenn sie ruhig bleiben – und trotzdem ernst genommen werden
Du musst nicht lauter werden, um stärker zu wirken
Du darfst ruhig sein.
Du darfst nachdenken.
Du darfst Pausen machen.
Aber du darfst auch lernen,
dich klar auszudrücken
dich nicht klein zu reden
deiner Stimme Raum zu geben
Selbstbewusstsein beginnt nicht damit, lauter zu werden. Sondern damit, sich selbst ernst zu nehmen und das auch auszusprechen.




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